Gut 60 Meter hoch sind die Klippen von Barrika, einem kleinen Ort zwischen Sopelana und Plentzia. Eine schmale, gewundene und an vielen Stellen eingebrochene Treppe führt zum schmalen Felsenstrand. Viele verwitterte Steine, dazwischen Sand und bizarr aufgefaltete Gesteinsschichten - seit Jahrtausenden schiebt sich das baskische Küstenbirge ins Meer und der Atlantik hat es mit Beharrlichkeit und Kraft zernagt und zerfressen und überall an der ganzen Küste solche einsamen, schwer zugänglichen Buchten geformt.Donnerstag, 21. Februar 2013
Hin und weg III: Plástico del mar
Gut 60 Meter hoch sind die Klippen von Barrika, einem kleinen Ort zwischen Sopelana und Plentzia. Eine schmale, gewundene und an vielen Stellen eingebrochene Treppe führt zum schmalen Felsenstrand. Viele verwitterte Steine, dazwischen Sand und bizarr aufgefaltete Gesteinsschichten - seit Jahrtausenden schiebt sich das baskische Küstenbirge ins Meer und der Atlantik hat es mit Beharrlichkeit und Kraft zernagt und zerfressen und überall an der ganzen Küste solche einsamen, schwer zugänglichen Buchten geformt.Freitag, 1. Februar 2013
Nordspanische Wetterküche
| Einsame Gebirgsstraße: Die Grenze zwischen Kantabrien und dem Baskenland verläuft an dieser Stelle genau auf der Passhöhe des Puerto de las Muñecas. |
Samstag, 12. Januar 2013
Durch den Magen V: Calamar en su tinta
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| Ein 750 Gramm schweres Prachtexemplar eines Calamars. |
"Es ist wirklich einfach: Man putzt den Calamar, schneidet zwei Zwiebeln und dünstet sie", sagte Arantza. "Zu den Zwiebeln gibst Du Weißwein, Tomaten und dann legst Du den Calamar in den Topf."
"Irgendwann, ich koche nie mit der Uhr, ist er fertig. Dann den Calamar in Scheiben schneiden. Die Salsa pürieren und die Tinte dazu. Und fertig."
Weil das leicht klang, beschloss ich, mich heute selbst an einem Calamar ein su tinta zu versuchen. In der Foto-Lovestory könnt ihr nachlesen, wie das war. Um es vorwegzunehmen: Ein einfaches Rezept mit einem spektakulären Ergebnis!
Freitag, 4. Januar 2013
Böller unterm Ladentisch
Um es kurz zu machen: Knaller sind ein seltenes Gut im Baskenland, jedenfalls vor Silvester. Für die paar armseligen fuegos artificiales auf dem Foto musste ich am Morgen vor Silvester 30 Euro berappen. 30 Euro! Zwar hat es schon Tage vor Neujahr an jeder Ecke geknallt, gewaltige Donnerschläge gingen in die Luft. Und auch im Verlauf einer jeden Fiesta (die hier zuweilen eine Woche dauern) werden gewaltige Feuerwerke abgebrannt. Doch kaufen kann man Feuerwerkskörper hier dagegen nicht. Jedenfalls nicht legal.
Dienstag, 1. Januar 2013
Tieeeeeeeeeefgagagagarage!
Montag, 24. Dezember 2012
Feliz Navidad!
Mittwoch, 19. Dezember 2012
Durch den Magen IV: Fisch wie Chips
Überbordende Fischtheken, niedrige Preise. Seit wir hier wohnen, essen wir locker dreimal so viel Meeresgetier als in Deutschland.
Gestern gab es mal wieder "Sonderangebote" im Supermarkt um die Ecke, so wie praktisch jeden Tag. Langostinos für 7,90 Euro das Kilo. Krebse für schlappe drei Euro.
Angesichts solcher Preise kann man Fisch zwischendurch fast so knabbern wie weiland in Alemania Chips . . .
Gestern gab es mal wieder "Sonderangebote" im Supermarkt um die Ecke, so wie praktisch jeden Tag. Langostinos für 7,90 Euro das Kilo. Krebse für schlappe drei Euro.
Angesichts solcher Preise kann man Fisch zwischendurch fast so knabbern wie weiland in Alemania Chips . . .
Mittwoch, 12. Dezember 2012
Durch den Magen III: Glasaal
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Glasaal oder Angula wird traditionell mit angebratenen
Knoblauchscheiben und roter Paprika zubereitet.
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Nein, das sind keine Mondpreise. Angula, so wird das Jugendstadium der Aale (Anguillidae) genannt, auf deutsch: Glasaal, sind einfach teuer. Im Baskenland gelten die kleinen, durchscheinenden Tierchen als echte Spezialität. Sobald die Jungtiere vom Meer in die Unterläufe der Flüsse zu den Lebensräumen der erwachsenen Aale ziehen, weckt das Begehrlichkeiten.
Montag, 10. Dezember 2012
Durch den Magen II: Jamón, jamón!
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| Schinkenregal im Supermarkt "Eroski" |
Sonntag, 9. Dezember 2012
Hin und weg II: Parque Natural de Gorbeia
Gestern San Sebastian, heute Parque Natural de Gorbeia! Seit Tagen schon schiele ich neidisch auf die Schneemeldungen aus dem Schwarzwald. Nun, Langlaufen können wir hier zwar nicht. Aber einen knapp fünfzehnhundert Meter hohen Berg haben wir auch in Bilbao - und wenigstens ein bisschen Schnee. Der Gorbeia liegt gut 20 km von der Innenstadt und gut 40 km von unserem Wohnort in Berango entfernt. Der Naturpark Gorbeia befindet sich zwischen den baskischen Provinzen Bizkaia und Álava, der Gipfel des Gorbeia erreicht eine Höhe von 1481 Metern!
Donnerstag, 29. November 2012
Goldener November
Bis vorigen Sonntag hatten wir drei gute Wochen - viel Sonnenschein, Temperaturen von bis zu 20 Grad und damit ausreichend Gelegenheit, draußen umherzustreifen und ein paar Fotos von unserer neuen Wahlheimat zu machen. Voilá:
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| San Antón Brücke / San Antongo Zubia in Bilbao nahe der Markthalle Mercado de la Ribera |
Mittwoch, 28. November 2012
Hakenkreuze auf Blutwurst
Als wir vor einigen Monaten in Gernika waren (vielen besser unter der spanischen Schreibweise Guernica bekannt), jenem kleinen baskischen Bergstädtchen, das 1937 durch deutsche und italienische Flugzeuge, die auf Seiten der spanischen Faschisten kämpften, in Schutt und Asche gelegt worden war, da staunten wir nicht schlecht, als wir in einem Andenkenladen um die Ecke des Museo de la Paz etliche Gegenstände im Schaufenster und in den Regalen liegen sahen, die mit Hakenkreuzen verziert waren: Kleine Zahnstocherfähnchen (wie auf dem Foto), T-Shirts, Ohrringe, gußeiserne Topfuntersetzer, Etiketten von Weinflaschen und mehr.
Dienstag, 27. November 2012
Hin und weg I: Kloster Zungenbruch
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| Das einstige Kloster San Juan de Gaztelugatxe liegt auf einer kleinen Insel im Atlantik zwischen den baskischen Küstenorten Bakio und Bermeo |
Sonntag, 25. November 2012
"Eine Muschi Käse, bitte!"
Simone ist zu beneiden: Ihr Spanisch ist passabel, sie kann sich fließend unterhalten und auf einen einigermaßen umfassenden Wortschatz zurückgreifen - dank einiger Semester, die sie vor Jahren in Barcelona und Nicaragua verbracht hat. Ich dagegen konnte, als wir im August hierher kamen, auf sechs Monate Sprachkurs bei Fonema in Freiburg verweisen - einmal in der Woche zwei Stunden. Ich kam zwar beim Bäcker, in der Fruteria oder der Bar ganz gut klar (nun, die Leute wussten jedenfalls meistens, was ich von ihnen wollte), aber es holperte gehörig. Und, um ehrlich zu sein, es holpert noch immer.
Montag, 22. Oktober 2012
Regen und . . . kein Regen
Der Wochenbeginn heute früh wurde mit gleich zwei Dingen versüßt.
Nummer 1: Sonne, die nicht gleich wieder hinter einer Regenwolke verschwand, sondern ausnahmsweise mal länger blieb, blauer Himmel und hübsch anzusehende Nebelschwaden zwischen Bergtälern bei Güenes (siehe Foto). Und die Prognose bleibt gut!
Sonntag, 21. Oktober 2012
Regen und . . . Regenpause
Kürzlich schickte ein lieber Freund folgende E-Mail: "hab mir mal Euer Klima genau angeguckt (siehe Diagramm
unten).
Ihr habt tatsächlich doppelt so viel Regen wie in Berlin,
vor allem im Winter. (. . .).
Natürlich ist es viel milder, und im Sommer wärmer als in Deutschland . . ."
Sonntag, 14. Oktober 2012
Regen und . . . Surfen
Donnerstag, 11. Oktober 2012
Otoño!
Herbst (auf Spanisch: Otoño)! Im Garten und im Park vorm Haus fallen die ersten bunt verfärbten Blätter zu Boden. Und der Feigenbaum gegenüber trägt Früchte! Muy rico!
P.S.: Es regnet.
P.S.: Es regnet.
Dienstag, 9. Oktober 2012
"Wartet es nur ab", bekommen wir hier seit Wochen schon immer wieder von Nachbarn und Bekannten zu hören: "Bald fängt es an zu regnen, und dann erlebt auch ihr das typische Bilbaowetter, Regen. Viel Regen . . ." Dann tröpfelt es auch tatsächlich mal - und am Tag drauf scheint wieder die Sonne über Euskadi. Aus Freiburg, der alten Heimat, hört man dagegen, dass Unwetter und sintflutartiger Regen heute die Stadt verwüstet haben. Da genießen wir doch lieber noch ein bisschen den Feierabend in der netten Bar oberhalb des Stadtstrands von Getxo (Foto) - ohne Niederschläge.
Montag, 8. Oktober 2012
Durch den Magen I: Torrefacto - die spanische Röstung macht's
Der erste Kaffee, den ich in einer spanischen Bar getrunken habe, war eine echte Überraschung - so gut schmeckte der, dass selbst der meist herausragend gute italienische Kaffee dagegen verblasste! Das "Geheimnis" dahinter: Torrefacto. So wird die "Spanische Röstung" bezeichnet, bei der den Kaffeebohnen Zucker beigegeben wird. Dies reduziert Säure und bitteren Geschmack und der karamellisierte Zucker verleiht den Bohnen eine schwarzbraune, glänzende Oberfläche. Verbreitet in Bars sind vor allem Mischungen aus Torrefacto und (Tueste) Natural. Das wird dann Mezcla genannt. Die Auswahl im Supermarktregal ist dagegen enttäuschend einseitig. Wo es in Deutschland etliche verschiedene Kaffeesorten gibt, konnte ich hier in mehreren Supermärkten nur Torrefacto, Natural oder Mezcla entdecken.
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